Kleines Bogenlexikon

 

Hier finden Sie eine Erklärung der wichtigsten Begriffe und Merkmale eines Bogens:

  • Zuggewicht oder Zugstärke: Die beim Spannen des Bogens zu überwindende Kraft. Wird in lbs (Pfund) angegeben
    Wir empfhelen für den Anfang folgende Zugstärken:
    Frauen: ca. 20 Ibs
    Männer: ca. 30 Ibs
    Jugendliche: 20 - 25 Ibs

  • Auszugslänge (auch Auszug genannt): Abstand bei voll gespanntem Bogen zwischen Pfeilspitze und Ankerpunkt
  • Bogenlänge: bezeichnet die Länges Ihres Bogens meist in Zoll angegeben (1 Zoll = 2,54 cm)
  • Anker(punkt): Punkt im Gesicht, bis zu dem man die Sehne zieht beim Spannen
  • Rechtsschütze: Hält den Bogen in der linken Hand und zieht mit der rechten
  • Linksschütze: Hält den Bogen in der rechten Hand und zieht mit der linken

Hier weitere begriffe aus dem Bogensport:

  • Archer´s Paradox: Der Pfeil windet sich beim Abschuss um den Bogengriff und trifft trotzdem ins Ziel.
  • Armschutz: Leder oder anderes Material, das den Bogenarm vor dem Aufschlagen der Sehne schützt
  • Bogenarm: Hand, mit welcher der Bogen gehalten wird
  • Bogenköcher: Vorrichtung bzw. Behälter am Bogen zum Aufbewahren der Pfeile
  • Bogennocke: Verstärkte Enden des Bogens, an denen die Sehne befestigt wird
  • Compoundbogen: eine Bogenart, die nach dem Flaschenzugprinzip funktioniert (erleichtert den Auszug)
  • Englischer Langbogen: von Engländern im Mittelalter verwendeter Bogen
  • Flu-Flu: Pfeil mit meistens 6 großen Federn zum Schießen auf kurze Distanz, hört sich gut an im Flug ffffffffffffffff
  • Grain: Gewichtsmaß -- 1 Grain = 0,065 g
  • Griffstück: der Teil des Bogens, an dem er gehalten wird
  • Handschock: Rückschlag des Bogensystems beim Abschuss des Pfeiles
  • lb (Mehrzahl: lbs): Englisches Pfund --- 1 lb = 0,453 kg
  • Jagdbogen: Bogen, der auch für die Jagd geeignet ist
  • Nocke: Kunststoffaufsatz am Endes des Pfeiles, in den die Sehne eingesetzt (eingenockt) wird
  • Nockpunkt: Punkt auf der Sehne, wo der Pfeil eingenockt werden muss
  • Nockpunktbegrenzer: Messingring o.ä. auf der Sehne zum immer gleichen Einnocken des Pfeiles
  • Parcours: Gelände, auf dem mehrere Tieratrappen aufgestellt sind
  • Pfeilauflage: Hilfsmittel zum Auflegen des Pfeiles im Schussfenster
  • Recurvebogen: Bogen mit geschwungenen Wurfarmen
  • Schießhandschuh: Fingerschutz an der Zughand, oft aus Leder; üblicherweise mit 3 Fingern für Zeige-, Mittel- und Ringfinger
  • Schussfenster: Ausgeschnittener Teil in der Mitte des Bogens oberhalb des Griffes
  • Sehne: Schnur (Kunststoff oder andere Materialien), welche den Bogen spannt
  • Sehnenwicklung: Verstärkter Teil der Sehne, wo der Pfeil eingenockt wird
  • (Finger)Tab: meist Lederstück (auch andere Materialien) zum Schutz der Zughand
  • Take-Down Bogen: Zerlegbarer (meistens Recurve)Bogen -- einfacherer Transport!
  • Wurfarme: oberer und untere Teil des Bogens
  • Zughand: Hand oder Arm, mit der dem Bogen gezogen wird

 

In der Literatur finden sich mehrere Unterscheidungen der verschiedenen Bogenarten oder Bogentypen. Je nach Bauweise, verwendeten Material gibt es die verschiedensten Einteilungen.  Im Großen und Ganzen jedoch werden im traditionellen Bogenschießen drei verschiedene Bogentypen unterschieden:

  • Primitivbogen oder Selfbogen

  • Langbogen

  • Recurvebogen

Der Primitivbogen oder Selbogen ist aus einem mehr oder weniger geradem Stück Holz hergestellt, ohne Kunststoff-Verstärkung.Er hat kein Schussfenster und wird über dem Handrücken geschossen. 

Der Langbogen ist ein einfacher Typ bogen. Der Begriff stellt einen Oberbegriff dar und meint einen Bogen mit relativ geraden Wurfarmen. Im gespannten Zustand darf die Sehne nicht auf den Wurfarmen aufliegen. Englischer Langbogen, Flachbogen, verschiedene nachbauten von Indianerbögen werden unter diesem Begriff oft gemeint.  Langbögen werden mit und ohne Schussfenster angeboten und entsprechend geschossen.

Der Recurvebogen ist von seiner Bauweise her als der physikalisch fast perfekte Bogen zu betrachten. Durch seine gekrümmten Wurfarme erreicht dieser Bogen einen sehr hohen Wirkungsgrad.

Für alle Bögen gilt: Es gibt sie in unterschiedlichen Zuggewichten. gemeint ist damit, wie schwer die Sehne zu ziehen geht. Das maß für das Zuggewicht ist Pfund.  Am Anfang gilt: je kleiner das Zuggewicht, umso besser, einfacher und schneller kann die richtige Technik erlernt werden.




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